FamilienAllianz



Mittwoch, 25. September 2013

"Hausfrauen, hört auf, euch zu entschuldigen!"



Es ist genauso, wie Birgit Kelle es in ihrem Buch ausdrückt: Wir Hausfrauen müssen heute darum ringen, dieses Leben führen zu können, ohne als „faul“ oder „Opfer“ gesehen zu werden.  Ich lebe mit meinem Mann und zwei Kindern in einem großen Haushalt und ertappe mich selbst dabei, auf die Frage „was arbeitest du?“ beinahe zu antworten  „gar nichts!“.  Dabei mache ich es aus tiefer Überzeugung und bin so glücklich, es tun zu können! Warum diese so kostbaren Wesen von fremden Menschen betreuen lassen?  Die Jahre vergehen so schnell. Ich hoffe eines Tages auf eine „bezahlte“ Anerkennung der Arbeit als Hausfrau (Erzieherin, Köchin, Putzfrau, Therapeutin, Krankenpflegerin, Lernhilfe, Mediatorin, Gärtnerin,etc..). Bis dahin wird es wohl keine gesellschaftliche Anerkennung geben. Und nur Hausfrauen mit starken Nerven bleiben bei ihrer „Berufswahl“.  

(Leserbrief an Die Presse, veröffentlicht am 15.9.2013)

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