FamilienAllianz



Donnerstag, 26. September 2013

Wahlrecht der Kinder ab der Geburt


Deutscher Familienverband fordert ein von den Eltern ausgeübtes Wahlrecht der Kinder ab der Geburt

Presse-Erklärung des Dt. Familienverbands http://charismatismus.wordpress.com/2013/09/26/familienverband-fordert-von-eltern-ausgeubtes-wahlrecht-der-kinder-ab-der-geburt/ :

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Kinder sind unsere Zukunft. Obwohl sie ein Fünftel unserer Gesellschaft ausmachen, werden ihre Stimmen bei der Bundestagswahl erneut ohne Gehör bleiben, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), Dr. Klaus Zeh.

Damit sich das in Zukunft endlich ändert, brauchen wir ein Wahlrecht von Geburt an, das von den Eltern treuhänderisch ausgeübt wird. Denn solange Kinder an der Wahlurne nicht vorkommen, werden Familien bei politischen Entscheidungen den Kürzeren ziehen.
Ironischerweise muss aber die junge Generation die heutigen Entscheidungen, die an ihnen vorbei getroffen werden, ausbaden. Dieser Zustand ist unerträglich und muss von der kommenden Bundesregierung endlich angepackt werden, fordert Dr. Zeh.
Ein allgemeines Wahlrecht von Geburt an aber ist nicht nur im Interesse der Familien, sondern es wirkt nachhaltig und im Interesse der ganzen Gesellschaft, begründet der DFV-Präsident seine Forderung. Bis ihre Kinder alt genug sind, sollten die Eltern das Wahlrecht treuhänderisch und stellvertretend ausüben – wie sie es in unzähligen anderen Lebensbereichen längst tun. Kinder dürfen heute zwar Immobilien und Aktien kaufen, Geld anlegen und Steuern zahlen – ihr politischer Einfluss aber ist bisher gleich null.
Zu den Unterstützern des Familienwahlrechts gehören u.a. Alt-Bundespräsident Roman Herzog, der frühere Verfassungsrechtler Paul Kirchhof sowie die Bundestagsvizepräsidenten Hermann Otto Solms und Wolfgang Thierse. Kindern endlich eine Stimme zu geben ist auch das Anliegen der ehem. Bundesfamilienministerin und früheren DFV-Präsidentin Renate Schmidt.

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