FamilienAllianz



Montag, 7. Oktober 2013

Wieso niemand ein Recht auf ein Kind hat

Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter – und niemand hat ein Recht auf ein Kind. Das ist einmal ein sehr wichtiger Grundgedanke, den man sich vor Augen halten muss. Ein Kind ist ein Geschenk und Frucht der Liebe, und somit kein beliebig produzierbares oder zuteilungsfähiges Gut.  Jedes Kind hat ein Recht auf zwei verschieden geschlechtliche Eltern, weil es nur in diesem Spannungsfeld gut gedeihen kann. Es orientiert sich am gleichgeschlechtlichen Elternteil und lernt den Umgang mit der anderen „Sorte Mensch“, dem andersgeschlechtlichen. Noch leben ca. 80% der Kinder bei ihren leiblichen, nicht geschiedenen Eltern in Österreich. Noch ist es normal von Vater und Mutter zu reden. Noch haben diese Kinder die Chance, an ihren treu miteinander lebenden, leiblichen Eltern zu sehen und zu lernen, was es heißt, in Beziehung mit jemanden zu leben. Auch wenn diese Familien nicht immer harmonisch miteinander leben, auch wenn es Streit gibt und Verletzungen, auch wenn Ehen zerbrechen, die Kinder aus diesen Ehen wissen, woher sie kommen. Seine Eltern zu kennen bringt schon einmal eine Ordnung in sein Leben. „Unsere Identität, unser Geborgenheit und unser Wissen um unsere Herkunft kommen daher, dass wir unsere Mutter und unseren Vater kennen. In homosexuellen Beziehungen geht das verloren.“ (Dawn Stefanowicz „Out from Under – The Impact of Homosexual Parenting“, http://kath.net/news/41557 ). Und wenn man alleinerziehend ist, hat das Kind die Möglichkeit den fehlenden Elternteil zu betrauern.  Aber was macht ein Kind, dem vorgegaukelt wird, eine homosexuelle Familie sei eine vollständige, nur alternative Familienform?  Dann wird dieser Verlust abgespalten und wirkt sich auf die psychosoziale Entwicklung des Kindes negativ aus.  Und das ist nicht fair gegenüber dem Kind. Gleiches Recht für alle kann es nie geben - denn dann hätten diese Kinder, die von Gleichgeschlechtlichen adoptiert werden, nicht das gleiche Recht wie andere Kinder, nämlich von einem Mann und einer Frau erzogen zu werden. Es geht hier auch nicht um Erziehungskompetenzen, denn es ist sicher, dass homosexuelle Menschen mit ebenfalls viel Liebe Kinder erziehen können. Es geht viel eher darum, ob man einem Adoptivkind vorsätzlich eine Vater - oder Mutterentbehrung zumuten darf ?

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