FamilienAllianz



Montag, 19. September 2016

Rechtsgutachten: Unterricht zu »Akzeptanz sexueller Vielfalt« ist verfassungswidrig

Ein wichtiges Rechtsgutachten wurde in Deutschland vom Verein echte Toleranz e.V. erstellt. Der Hamburger Verfassungsrechtler Prof. Dr. Christian Winterhoff stellte in dem Rechtsgutachten fest, dass im Falle eines solchen »verfassungsrechtlich unzulässigen Sexualerziehungskonzepts« Eltern ihre Kinder vom Schulunterricht befreien können.
Verstoß gegen das Indoktrinationsverbot
 Dass das Unterrichtsmaterial verfassungswidrig ist,
begründet Prof. Dr. Winterhoff damit, dass es gegen das Verbot staatlicher Indoktrinierung verstoße. „Der Methodenschatz vermittelt den Schülern die Wertvorstellung, dass homosexuelle und heterosexuelle Verhaltensweisen gleichwertige Ausprägungen menschlicher Sexualität sind“, so der Professor. Diese Auffassung dürfe an staatlichen Schulen zwar vorgestellt werden, jedoch nicht als einzig wahre und richtige Sicht der Dinge. Stattdessen müsse im Unterricht auch die gegenteilige Auffassung behandelt und als ebenso vertretbar dargestellt werden. Nur auf diese Weise genüge der Staat dem ihm obliegenden Neutralitätsgebot
„Der Staat muss im Rahmen schulischer Sexualerziehung für die verschiedenen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein und jeden Versuch einer Indoktrinierung unterlassen“, zitierte der Professor aus der Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Sexualerziehung (BVerfGE 47, 46). Lesen Sie hier weiter

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