FamilienAllianz



Mittwoch, 5. Oktober 2016

In jedem von uns gibt es unbewusst ein Bedürfnis, uns dem vorrangig verbreiteten Trend anzugleichen.



Über das Massenphänomen Gender von Christa Meves 

Angesichts der Übernahme des Gender-Trends bis hinein in unsere Institutionen wirft sich einmal mehr die Frage auf, wie es überhaupt möglich sein kann, dass hierzulande in kürzester Zeit einer staatlich eingebundenen Gesellschaft ein solcher Verlust des gesunden Menschenverstandes zugunsten einer hirnrissigen Verführung passieren kann. Psychologisch ist das allerdings kein unerklärliches Phänomen -
zumindest seit Gustave Le Bon mit seinem Werk "Die Psychologie der Massen" im Jahr 1912 Aufklärungsarbeit geleistet hat. Diese hat sich allerdings bereits nach 25 Jahren schon einmal massiv als vergeblich erwiesen, wie es sich bei der Erscheinung des Hitlerwahns zeigte. Wie im Status rauschartiger Verliebtheit beherrschte plötzlich Verführtheit von einem abstrusen Diktator die Szene und riss das Land in millionenfachen Tod und millionenfache Schuld.
Wir könnten dieses schaudernd als Historie zur Kenntnis nehmen, aber sind wir damit vor einem "Nie wieder" bewahrt? Bedrängend taucht es auf, dass böser Geist abermals hierzulande machtvoll zugegriffen hat. Dabei sind die Mechanismen der Verführung so eindeutig, wie Le Bon sie beschrieb. Heute könnten - besser noch als damals - die neuen Forschungsergebnisse der Biologie des Menschen mitsamt der neuen Hirn- und Hormonforschung über die Ursachen dieses beachtenswerten Phänomens aufklären; denn mittlerweile lässt sich nachweisen, dass ein erheblicher Teil unseres Menschseins von biologischen Mechanismen dominiert ist -durchaus ähnlich, wie sie bei in Gruppen lebenden Säugetieren vorherrschen. Ein Teil von uns besteht aus einer Schafs-Natur, worauf Jesus Christus uns bereits hingewiesen hat. Es ist nämlich ein Masseninstinkt, der uns zum Zusammenhalt mit dem Mainstream drängt. Bei Schafen geschieht das durch Blöken auf dem gleichen Ton. Und das heißt: In jedem von uns gibt es unbewusst ein Bedürfnis, uns dem vorrangig verbreiteten Trend anzugleichen. Das erzeugt in uns täuschenderweise das Gefühl, dem Richtigen, dem Fortschrittlichen zuzugehören; denn ein solches Verhalten dient blind dem Überlebenswillen unseres Lebenstriebes: Als ein Glied in einer mächtigen Gruppe fühlen wir uns eben beschützt! Heute ist mithilfe der neuen Technik sogar globale Verführung zur Vereinheitlichung der Menschen - wie das einst beim Hitlerwahn der Massen möglich war. Wie damals wird das nur von einigen verantwortungsbewussten Widerständlern erkannt und ohne Aussicht auf Erfolg zu verbreiten gesucht. Aber insgesamt rollt die Lawine unaufhaltsam dem von Gottes Widersacher gewollten und inszenierten Abgrund zu. Die Mittel dazu werden international von bewusst verführenden oder selbst verführten Medienmachern (in Offb 13 dem Adlatus des Antichristen) in Szene gesetzt. Blind mitlaufend halten es heute junge Mütter bereits in großer Zahl für scheinbar zwingend notwendig, ihre Babys und Kleinkinder in Krippen abzugeben. Zu ideologischer Blindheit verführt, sind sie und die Ihren nicht mehr in der Lage, die Wahrheit der wissenschaftlichen Studien über die dann entstehenden Schäden zur Kenntnis zu nehmen.
Auf dem Boden einer allgemein entfesselten Sexualität hält eine Mehrheit von Bürgern Verhütung und Abtreibung für gesellschaftlich wünschenswert, ohne den bereits erheblichen Geburtenschwund als Bedrohung zu sehen.
Aus der bedrängenden Vielfalt sei zur Verdeutlichung der Methode der Verführung ein Beispiel herausgegriffen, das gerade virulent ist: Leuchtet es nicht jedem Menschen ein, dass es wünschenswert ist, genetisch gesunde Nachkommen zu haben? Und scheint es sich jetzt nicht doch anzubahnen, dass man durch eine entsprechende Eugenik diesen seligen Zustand mithilfe von direkten Eingriffen ins Genom erwirken könnte - rechtzeitig, bereits beim ungeborenen Kind? Scheint das nicht vernünftig, bevor etwa das Leiden eines jungen Paares einsetzt, nachdem unmittelbar nach der Geburt klar wird, dass das Kind nie wird ein normales Leben führen können, sondern womöglich Träger einer vererbbaren Krankheit sei? Ist es dann nicht bald für unsere wissenschaftlich versierte Bevölkerung mehr als plausibel, wenn man mithilfe der Technik so etwas bereits durch Veränderung des Genoms, durch Ausschaltung des Unerwünschten rechtzeitig einleitet? Die Bereitschaft, dem mehrheitlich zuzustimmen, ist auf diese Weise jetzt schon in der Vorbereitung, um ein sogenanntes Genome-Editing in der Allgemeinheit durchzusetzen. Erwirkt werden soll so die Zustimmung zur Veränderung eines ungeborenen Kindes, das aber doch wie eine Nuss seinen festgelegten Lebensplan in seinem verschlossenen Gehäuse mit sich führt.
Und dergleichen Beispiele - mit unzulässigen Übergriffen in die von Gott geschaffene Natur und Wesenheit des Menschen - ließen sich nun schrecklicherweise beliebig ergänzen. Und wer erkennt, dass damit der Naturordnung unseres Gottes und damit leichtfertig SEINER Allmacht zu trotzen versucht wird?
Bleibt noch Zeit, sich einem solchen Verhalten, das tierischer als jedes Tier ist (Goethe), zu entwinden? Dem muss schleunigst die individuelle Einsicht vorausgehen, sich in Bußfertigkeit dem Gruppengeist mit der Neigung zum Massenwahn zu entziehen, um - in Besinnung auf die christliche Wahrheit - bei jeder Entscheidung, bei jeder Stellungnahme dem vernichtenden Trend zu widerstehen. Denn vorrangig sind wir nach Gottes Ebenbild geschaffen. Nur mit diesem Geist können wir Hoffnung auf eine gesunde menschenwürdige Zukunft gewinnen.


Meves aktuell 6.10.2016

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen