FamilienAllianz



Montag, 24. Oktober 2016

„Wenn Sexualität so ekelig ist, dann möchte ich niemals Kinder bekommen!“

Mit dieser Aussage eines Kindes wollen wir Eltern wachrütteln. Lesen Sie hier einige Aussagen von betroffenen Kindern sowie Berichte von Eltern über Sexualunterricht in Volksschulen in Vorarlberg:
  • „Ich möchte nie mehr etwas über Sexualität hören“
  • Ein Kind, das zu seinen Geschwistern sagt „Ich hoffe ihr habt nie Sexualunterricht in der Schule, das ist so ekelig“
  • „Wenn Sexualität so ekelig ist dann möchte ich niemals Kinder bekommen“ 

Auszug aus Elternberichten aus Vorarlberg die uns vorliegen, Namen sind uns bekannt 

  • „..Viel Zeit ist mit den falschen Sachen verloren gegangen. Da die Kinder am Anfang des Workshops den ihnen bekannten „Gossenjargon“ aufschreiben durften, sind sämtliche Sachen besprochen worden, die nicht altersgemäß sind…“
  • „… Unsere Tochter hat voller Abscheu erzählt dass sie gelernt hat, dass beim Geschlechtsverkehr die Frau das Glied vom Mann tief im Mund steckt. Anscheinend ist gesagt worden, dass „Oralverkehr“ dazu gehört. Die Workshopleiter haben bildlich erklärt wie das funktioniert (was eine Frau tut und was ein Mann tut) inklusive eine Aussage wie es schmeckt!...“
  • „Beim sexuellen Missbrauch befehlen Täter ihre Opfer immer zum Schweigen. Deshalb fanden wir es sehr überraschend, dass die Workshopleiter den Kindern gesagt haben, dass sie außer mit ihren Eltern mit niemand über den Inhalt des Workshops sprechen dürfen – sogar nicht mit den Lehrerinnen. So eine Aufforderung schafft unserer Meinung nach ein ungutes Klima. Statistisch gesehen, müsste es auch in unserer Schule Missbrauchsopfer geben. Die Kinder könnten jetzt denken, dass es ganz normal sei nicht über diese Sachen sprechen zu dürfen! Sollten die Kinder nicht mit jedem Thema zu ihren Lehrerinnen kommen dürfen?“ 
  • „Am besagten Tag kam unsere Tochter mit der Aussage: „Mama ich weiß jetzt wozu man ein Dildo braucht“ nach Hause. Auf die Frage was sie denn heute noch gelernt hätte hat sie erzählt, dass das richtige Überstreifen von Kondomen und alles über sexuellen Missbrauch besprochen worden sei…und sonst sei es ziemlich langweilig gewesen.“

Wir werden in dieser Angelegenheit gerade aktiv. Wir hoffen dass noch andere Eltern durch solche Berichte wachsam werden, die Gefahren dieser Geisteshaltung erkennen und bei ihren eigenen Kindern nachfragen. Das betrifft ganz Österreich! Wir können nur dann bei den Verantwortlichen vorsprechen, wenn wir noch mehr Erfahrungsberichte haben, daher bitten wir Sie um Mitarbeit. Geben Sie uns Rückmeldung damit wir andere Kinder schützen können!
Unser Tipp:
  • Erkundigen Sie sich früh genug und höflich in der Schule, ob und wie Sexualunterricht oder Missbrauchsprävention stattfindet. Viele Lehrer z.b. in den Volksschulen wollen das nicht selbst machen und geben es weiter.
  • Bei „Fachleuten von außen“ gibt es große Unterschiede. Fragen Sie nach wer diese Fachleute sind, bitten Sie um einen Elternabend und lassen Sie sich genau Material und Methoden erklären. Hier mehr dazu
  • Versuchen Sie Allianzen mit anderen Eltern zu bilden.
  •  Kontaktieren Sie uns (info@familienallianz.net), damit wir andere Eltern informieren und sensibilisieren können. Selbstverständlich bleibt die Anonymität gewahrt.
  • Weitere Tipps hier

"Dass Frühsexualisierung das "Muster der Pädophilen" schlechthin sei, erklärte der Wiener Psychiater Raphael Bonelli: Sexuelle Übergriffe gegen Minderjährige würden schließlich stets damit beginnen, "dass der Täter beim betroffenen Kind zuerst dessen Aufklärung fördert und in ihm ein außergewöhnliches, nicht altersadäquates Interesse an Sexualität weckt", berichtete der Psychiater und Psychotherapeut aus der Therapie von Missbrauchsopfern und -tätern. Pädophile würden ihre Opfer oft zu Autoerotik und zu Sexspielchen mit Gleichaltrigen anleiten, bevor es dann zum geplanten Übergriff komme. "(kathnet, kathpress 29.5.2015)

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