FamilienAllianz



Montag, 16. Januar 2017

Das Institut für Ehe und Familie berichtet über pädophilen Hintergrund - auch unserer österreichischen Sexualerziehung

Pädophilenskandal: Aufruhr um Sexualaufklärungsreformen an deutschen Schulen

IEF, 22.12.2016 - Nach der Vorstellung einer Studie zu einem Pädophilenskandal um den Psychologen Prof. Helmut Kentler (1928-2008) am 2. Dezember in Berlin werden Stimmen des Protests laut. Kentler gilt als Begründer der Schule der „neoemanzipatorischen Sexualpädagogik", auf der die derzeit politisch stark unterstützte Sexualpädagogik fußt.

Wie der Spiegel berichtet, hat Kentler ab 1969 elternlose 13- bis 15-jährige Jungen in einem Modellversuch bei vorbestraften Pädophilen untergebracht, die diese sexuell missbrauchten.
Man habe so herausfinden wollen, wie sich die Jugendlichen unter einer „liebevollen Erziehung" entwickelten. Die Mitarbeiter des Berliner Senats, der das Projekt finanzierte, hätten der Studie zufolge von der Neigung der „Pflegeväter" gewusst. Kentler habe damals als Angestellter des Pädagogischen Zentrums Berlin die Mitarbeiter des Senats überzeugt, das Experiment durchzuführen. (>>>Link)

Hedwig v. Beverfoerde, Sprecherin und Koordinatorin des Aktionsbündnisses für Ehe und Familie - „Demo für alle"- fordert nach den Enthüllungen einmal mehr: „Die moderne Sexualpädagogik muss auf den Prüfstand." Wie von Beverfoerde erklärte, „ist der Geist von Kentler virulent wie nie". Unter dem Etikett „sexuelle Vielfalt" und „Missbrauchsprävention" werde die Pädagogik „in immer mehr Bundesländern gegen den teilweise massiven Widerstand von Eltern, Lehrern, Kirchen und Experten in Schulen und Kita durchgedrückt". (>>>Link)

Zuletzt hatte sich das Bündnis Demo für alle, erfolgreich für Änderungen in den am 16.12.2016 vom bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) veröffentlichten und in Kraft gesetzten neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen" eingesetzt. So werde etwa in den Richtlinien die Anwesenheitspflicht der Lehrkraft vorgeschrieben, wenn externe LSBTTIQ-Gruppen zu Aufklärungszwecken in die Schulen geholt werden. (>>>Link).


Auch in Österreich hält die auf Kentler zurückgehende Sexualpädagogik immer mehr Einzug in die schulische Sexualaufklärung, was heftige Kritik auslöst. So hat sich etwa um die Einführung des letzten Erlasses zur Sexualpädagogik schon 2015 die Initiative für wertvolle Sexualerziehung formiert und den Erlass stark kritisiert. Mit konkreten Tipps an die Eltern versucht die Initiative Eltern auf das Thema vorzubereiten und zu aktivieren (www.sexualerziehung.at).

Starke Unterstützung kam zuletzt vom Pressespreche der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, der in seiner Kolumne „Culture Clash" in der Presse am Sonntag, das System um Kentler anprangert. Insbesondere zeigt er sich irritiert darüber, dass keiner der Schüler Kentlers, die nun die moderne Sexualpädagogik prägen und deren Programm so in die Lehrpläne einfließt, dessen Pädophilie und verbrecherischen Projekte mit einem Wort erwähnen. Stattdessen bezeichne Uwe Sielert von der Gesellschaft für Sexualpädagogik Kentler in seinem Wikipedia-Eintrag als „väterlichen Freund".

Prüller fordert, die Schule Kentlers nach dessen Demaskierung gerade im Hinblick auf pädophile Inhalte zu überprüfen, denn die Frage sei eklatant: „Lernen Kinder und Jugendliche, deren Scham und Intimität durch Lehrautoritäten aufgebrochen wird, wirklich zu benennen, was sie nicht möchten? Oder wirkt hier bloß pseudowissenschaftliches Wunschdenken pädophiler Vordenker fort, das Scham mit Verklemmung gleichsetzt, und Wertorientierung mit Intoleranz?" (>>>Link)
(ief)

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