FamilienAllianz



Samstag, 23. Dezember 2017

Ich habe die Weltkirche getroffen


Zu einem Treffen nach Rom kamen Anfang Dezember Laien und Priester zusammen, um ein Sexualerziehungsprogramm zu evaluieren. Ich wurde von unserem Familienbischof Dr. Klaus Küng gesandt und habe dort Gleichgesinnte aus der ganzen Welt getroffen - ein frühes Weihnachtsgeschenk!


Das Programm "Meeting Point Project" war ursprünglich von spanischen Ehepaaren ausgearbeitet worden,  um die gefürchtete Gender Ideologie von katholischen Schulen abzuhalten. Es wurde als pontifikales Programm auserkoren und sollte nun im Lichte von Amoris Laetitia verbessert werden. Das Sexualerziehungsprogramm  hatte Kritik bekommen, wir sollten daher schon im Vorfeld unsere Überarbeitungsvorschläge nach Rom schicken. Im alten, ehrwürdigen Gebäude des "Dicastero  per i Laici,la Famiglia e la Vita" fanden unsere Gespräche zwei Tage lang statt.

Aus aller Welt waren Eheleute und Priester gekommen, die schon lange zum Thema arbeiten (unter anderem von verschiedenen weltweiten Johannes Paul II Instituten).  Besonders stärkend, so fanden wir alle, war zu sehen, welche hervorragende Programme es schon wetlweit gibt - wie weit sich die Theologie des Leibes schon verbreitet hat.

Das Ehepaar Stephen und Kari aus Miami zum Beispiel, Berater der amerikanischen Bischofskonferenz erzählten, dass junge Menschen die Theologie des Leibes bereits in die Pfarren tragen. Man sehe schon erste Früchte, man merke einen ersten Aufschwung in der amerikanischen Kirche landesweit. Denn - so sagt es G.Weigel in seiner Biographie über Johannes Paul II, - die Theologie des Leibes habe indirekte Folgen für die gesamt Theologie. "Wenn "diese Zeitbombe" einmal hochgehen wird, so wird sie einen starken Einfluss haben im dritten Millenium..."  Im Amerika ist sie bereits hochgegangen, so scheint es.
Constanza, eine italienische Mutter, Journalistin und Buchautorin „politisch inkorrekter“ Bücher über die Ehe, organisiert den Marsch für die Familien mit, wo regelmäßig über 1 Million Menschen auf die Straßen gehen. Pater Karel aus Tschechien erzählte über seine Doktorarbeit über die „Theologie des Stillens“.

So könnte man die Liste noch weiterführen. Was noch auffiel: Viele der dort anwesenden Ehepaare  verkünden nicht nur die Theologie des Leibes, sondern sind oft auch politisch aktiv - die Zeichen der Zeit verlangen scheinbar danach: Laien übernehmen heute oft auch diese Aufgaben um Kinder zu schützen.

Lesen Sie hier noch mehr im kathnet Bericht

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