FamilienAllianz



8 Argumente für den Erhalt der Ehe von Mann und Frau


Die EHE FÜR ALLE ist keine private Angelegenheit - es betrifft unsere gesamte Gesellschaft. Damit man  neben zeitgeistigen Argumenten noch klar sehen kann, haben wir hier einige unverwechselbare Kerninhalte der Institution EHE zusammengetragen:                 
  1. Vater - Mutter -Kind: Für ein Kind bedeutet die Ehe die öffentliche, rechtswirksame Erklärung seiner leiblichen Eltern, für einander möglichst lebenslang Sorge zu tragen. Die Dreierbeziehung der leiblichen Eltern zu ihrem Kind/ihren Kindern ist daher ein Wesensmerkmal der Ehe.  
  2. Rechtlicher Schutz : Der Gesetzgeber hat der Ehe einen besonderen Rechtsschutz verliehen, da der Staat ein besonderes Interesse an ihr hat. Nur durch die Verbindung von Mann und Frau kann die nächste Generation entstehen. Die Ehe wird daher zu Recht als Keimzelle der Gesellschaft bezeichnet.  
  3. Das Recht des Kindes auf Vater und Mutter: Primäres staatliches Interesse im Sinne des Kindeswohls sollte es sein, dass Kinder bei ihren leiblichen Eltern in stabiler, auf gegenseitigem Beistand ausgerichteter Gemeinschaft aufwachsen. Die Absicht, genau das zu ermöglichen, ist die Definition der Ehe im österreichischen Recht. Bitte lesen Sie dazu unser eigenes Blatt zum Thema hier
  4. Identitätsstiftend: Wie groß ist heute das Thema bei vielen Menschen, die auf der Suche nach ihrer Identität sind? Die aufgrund von anonymer Samenzellenspende oder Leihmutterschaft nicht wissen, wer ihr Vater/ ihre Mutter ist? Wenn nun die Ehe für alle geöffnet werden würde, würde der Begriff  "Ehe" nicht erweitert, sondern sinnentleert werden.
  5. Auf Kosten der Ehepaare: Die Befürworter der "Ehe für alle" sind gegen Ehe, weil sie Ehe als Auslaufmodell beschreiben. Eigentlich geht es hier um finanzielle Vorteile und Rechte auf Kosten der Familien.  Nur die Ehe zwischen Mann und Frau stellt den Fortbestand der Staatsgemeinschaft deren Generationsverträge sicher durch die natürliche Nachkommenschaft. Jeder soll die Freiheit haben, so zu leben, wie er es richtig findet, aber nicht zum Schaden anderer, oder auf Kosten anderer.
  6. Was kommt danach? Wenn die Ehe geöffnet würde, gäbe es keinen Grund mehr, das Ehe-Institut nicht auch noch auf weitere Arten des Zusammenlebens auszuweiten.Polygamie und Kinderehe werden dann wohl massiv eingefordert werden, Geschwisterehe  und "Ehe zu dritt" gibt es bereits in anderen Staaten
  7. Diskriminierung?  Niemand wird diskriminiert, wenn die Ehe als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau als der Ort der Zukunftseröffnung einer Gesellschaft privilegiert und besonders geschützt wird.  Im Blick auf die Nachhaltigkeit unseres gesellschaftlichen Fortbestands und unsere besorgniserregende demografische Entwicklung ist es nur normal, denjenigen, die Kinder zur Welt bringen und selbst erziehen, ausdrücklich zu danken in Form von öffentlicher Protektion. Das neue Ehegesetz ginge nur einen kleinen Personenkreis unmittelbar an. Mittelbar aber betrifft es die ganze Gesellschaft.
  8. Welche Rechte für gleichgeschlechtliche Partner gibt es schon in Österreich?  In Österreich gibt es andere Formen des Zusammenlebens von Erwachsenen mit oder ohne Kindern. Es gibt das Rechtsinstitut der Eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Personen sowie die Möglichkeit der Adoption und Pflegeelternschaft. Die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare sind mit der Möglichkeit, eine eingetragene Partnerschaft einzugehen, ausreichend sichergestellt. Zusätzlich wurde ermöglicht, dass auch gleichgeschlechtliche Partner rechtlich als Elternteil eines Kindes anerkannt werden, selbst wenn sie biologisch nicht mit diesem verwandt sind. Eheliche und uneheliche Kinder werden in Österreich rechtlich völlig gleichberechtigt behandelt. Es gibt also keinen Grund, die Ehe im österreichischen Recht umzudefinieren. 

Quellen:            Dr. Stephanie Merckens - www.katholisch.at/standpunkt/merckens/ehefueralle
  Peter Ischka - www.zwiezukunft.de  
  Bischof Dr. Rudolf Voderholzer – www.kultur-und-medien-online.blogspot.co.at


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