FamilienAllianz



Zur Frage der geschlechtlichen Identität



Wir fassen einige Punkte zusammen, die Sie als Argumente verwenden können: 


  1.  Das Geschlecht, als Mann oder Frau durch das Leben zu gehen, wird bereits im Fötus installiert. Im Kleinkindalter wird diese Gewissheit dann durch das positive Erleben des Kindes mit erwachsenen Vorbildern in seinem Gehirn noch einmal verfestigt. (Christa Meves)
  2.  Die Entwicklungspsychologie sagt: zwischen 4 und 7 Jahren vollzieht das seelisch gesunde Kind die Bejahung der geschlechtlichen Identität. In diesem Zeitfenster keimt die Frage auf: ich bin ein Bub- ich bin ein Mädchen. Wie geht es weiter? „Ich werde ein Mann/ eine Frau – wie -  Papa/Mama“.
  3.  Das Thema „kindliches Sexualverhalten – ich mag mich, ich mag dich“ für Kinder von sechs bis zehn Jahren hält Karla Etschenberg (Prof. für Biologiedidaktik in D und keine konservative Professorin im christlichen Sinne) für fragwürdig: „Da spürt man die Tendenz, kindliches Verhalten als sexuell zu interpretieren, auch, wenn man gar nicht sicher sein kann, dass es etwas mit Sexualität zu tun hat. „  „Das wäre ein Beitrag zur Sexualisierung von Kindern“,  Interview mit Prof. Karla Etschenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2016
  4.   Eine Studie in den USA hat ergeben, dass die wissenschaftliche Forschung nicht bestätigen kann, das Geschlecht sei anerzogen. Ebenso sei es falsch, dass sexuelle Orientierung biologisch vorgegeben sei. (es gibt kein „Homo-Gen“) Kathnet    und  http://www.thenewatlantis.com/publications/executive-summary-sexuality-and-gender
  5.    In London kommt man zu ähnlichen Erkenntnissen, was die sexuelle Orientierung von Kleinkindern betrifft: diese zeigten zwischen den ersten 9 und 32 Lebensmonaten klare Präferenzen zu Spielsachen, die ihrem biologischen Geschlecht entsprachen. Umfassende Genderstudie verwirft Argumente der LGBT- Lobby“, Kath.net, 6. Sept. 2016 und http://www.thenewatlantis.com/publications/executive-summary-sexuality-and-gender                

„Aufklärung“ an Schulen (könnte auch für Österreich gelten)


Hamburger  Verfassungsrechtler Prof. Christian Winterhoff zu Unterrichtsmaterial in Schleswig-Holstein:
„Unterrichtsmaterial zu sexueller Vielfalt ist verfassungswidrig.“

  • „Das Unterrichtsmaterial verstößt gegen das Indoktrinationsverbot, weil es den Schülern die Wertvorstellung vermittelt, dass homosexuelle und heterosexuelle Verhaltensweisen gleichwertige Ausprägungen menschlicher Sexualität seien.“ Diese Auffassung dürfte an staatlichen Schulen zwar vorgestellt werden, jedoch nicht als einzig  wahre  und richtige Sicht der Dinge. Stattdessen müsse im Unterricht dann auch die gegenteilige Auffassung behandelt und als ebenso vertretbar dargestellt werden. Nur so bleibe der Staat neutral.

  • Unterrichtsmaterial an staatlichen Schulen dürfe nicht Schüler veranlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen. Es soll zur Toleranz, aber nicht zur Akzeptanz anleiten. Toleranz  stehe für das Geltenlassen fremder Überzeugungen; Akzeptanz hingegen für positiven Zuspruch.

  • Der Staat dürfe in der Schule nur darauf hinwirken, dass jeder Bürger Homosexualität toleriert, aber den Schülern nicht den Eindruck vermitteln, dass Homo- und Heterosexualität gleichwertig seien, so Prof. Winterhoff.

„Unterrichtsmaterial zu sexueller Vielfalt ist verfassungswidrig“, Die Tagespost, 13. Sept. 2016
Hier die Homepage des Vereines echte Toleranz e.V., der das Gutachten in Auftrag gab


Fazit:
Wir sind gerade wegen des Wohls unserer Kinder verpflichtet, die Lebensform zu bevorzugen, die sich über Generationen und Ländergrenzen als die stabilste erwiesen hat: die zwei-Eltern Familie, also Mutter und Vater. Dieser „Normalfall“ sollte nicht zurückgedrängt werden, immerhin schützt (bis jetzt zumindest) der Staat die Keimzelle der Gesellschaft.

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